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Baukultur + Kommunikation

 

 

Baukultur + Kommunikation - Profil.

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Eine Auswahl interessanter Links zum Themenkomplex:



_Aus- und Weiterbildung


Die Zukunft der Architekturvermittlung
Interdisziplinäre Fachtagung der BTU Cottbus, 15. bis 16. Juni 2006

Die Vermittlung von Themen der Architektur und Baukultur an eine breitere Öffentlichkeit hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie reichen von Entwicklungen innerhalb der Medien über die kritische Situation der Baukonjunktur und die daraus sich ergebende Arbeitsmarktsituation für Architekten bis hin zu einer allgemein gewachsenen Aufmerksamkeit für die menschlichen Lebensbedingungen, die sich auch auf Aspekte der gebauten Umwelt bezieht und Werte wie Nachhaltigkeit, Aneignung und Beteiligung zum Thema macht.
In der Auseinandersetzung über Fragen der Architekturvermittlung treffen sich verschiedene aktuelle Diskurse. Zum einen wirft die Frage nach der Vermittlung automatisch auch immer die nach dem zu Vermittelnden auf. Was genau verstehen wir eigentlich unter Architektur oder Baukultur und welche Aspekte von ihr sollen vermittelt werden? Und warum überhaupt muss man das vermitteln? Inwiefern muss, vor aller Vermittlungspraxis, auch eine Qualitätsdiskussion geführt werden? Von hier ist es nicht weit zur zweiten Diskurslinie. Diese betrifft einen grundsätzlichen Wandel im Verhältnis von Experten und Laien, der quer durch alle Disziplinen zu beobachten ist. Die traditionellen Professionen sind immer öfter gezwungen, ihren Anspruch öffentlich zu begründen und zu legitimieren. Eine kritischer werdende Öffentlichkeit verlangt – „aufgeklärt“ durch die Medien – nach Legitimation für Entscheidungen, die früher oft klaglos akzeptiert wurden. Die Kommunikation von Architektur wird dadurch zu einem selbstverständlichen Teil des Entstehungs- und Nutzungsprozesses von Architektur. Dieses wachsende Legitimationserfordernis durch offensive Eigenaktivität von der Herausforderung zur Chance umzuformen, ist ein wesentliches Ziel der Bemühungen um Architekturvermittlung. Solche finden sich sowohl auf der Ebene individuellen Marketings wie auch auf der Ebene berufsständischer oder kulturpolitischer Initiativen.
Architekturvermittlung bewegt sich mithin in einer sensiblen Schnittzone von angewandter Architekturtheorie, professioneller Selbstvergewisserung, aufklärender Kulturpolitik und modernen Marketingstrategien.
Die dabei zum Einsatz kommenden Strategien und Initiativen haben sich ebenso wie die beteiligten Institutionen in den letzten Jahren erheblich ausdifferenziert.
Die Tagung „Die Zukunft der Architekturvermittlung“ möchte vor allem den Zusammenhang von Forschung, Praxis und Ausbildung in der Architekturvermittlung in den Blick nehmen und einen Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten entwerfen.
Ist die Architekturvermittlung auf dem Weg zur eigenständigen Disziplin? Ist eine solche „Disziplinierung“ überhaupt wünschenswert? Welche Chancen und Gefahren birgt sie?
Wie können Vermittlungspraxis, Theorie und Forschung produktiv ineinander greifen? Welche aktuellen Forschungsfragen ergeben sich aus dem derzeitigen Stand der Vermittlungspraxis? Wie lassen sich die Wissensgrundlagen der Architekturvermittlung systematisch erweitern? Welche Rolle spielen die Medien? Wie lässt sich das akkumulierte Praxiswissen bewerten, verbreiten und nutzen?
Welche Kompetenzen und Fähigkeiten brauchen Architekturvermittlerinnen und Architekturvermittler? Sind spezialisierte Ausbildungsgänge für Architekturvermittlung ein zukunftsfähiges Modell? Wer sollen die zukünftigen Träger von Vermittlungsprozessen sein und wie können sie besser ausgebildet und unterstützt werden?
Diese und andere Fragen sollen in einem intensiven zweitägigen Austausch behandelt werden. Neben den ausgewählten Vorträgen wird besonderer Wert darauf gelegt, dass genügend Zeit für formelle und informelle Diskussionen und Gespräche bleibt.

Referenten:

Andreas Degkwitz, Axel Oestreich, Eduard Führ, Riklef Rambow, Claudia Schwalfenberg, Claus Dreyer, Carsten Ruhl, Norbert Fiebig, Jan R. Krause, Kerstin Gust, Inken Baller, Barbara Feller, Ulrike Rose, Volker Dienst, Tanja Flemmig, Stefan Rethfeld, Benedikt Hotze, Arno Lederer, Martin Mutschlechner,
Michaela Krey, Meike Kubiak, Ute Maasberg,
Julian Petrin, Constanze A. Petrow, Susanne Schumacher, Jörg Seifert, Marion Kuzmany, Thomas Krüger


Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung. RWTH Aachen
Tagung :"Beredte Sprachlosigkeit? Kommunikation beim Planen, Steuern und Entwickeln. Ansprüche, Wirklichkeiten, Folgerungen". Freitag, 19. Mai 2006, RWTH Aachen

Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist (eine) unverzichtbare Voraussetzung für den Weg zur Stadt der Zukunft«.
Dieses Zitat aus dem Städtebaulichen Bericht der Bundesregierung 2004 steht in einer langen Reihe vergleichbarer programmatischer Aussagen, etwa zu mehr Demokratie oder zivilgesellschaftlicher Orientierung. Allerdings stand und steht diesen weit reichenden Ansprüchen vielfach nur eine begrenzte Umsetzung gegenüber. Nach wie vor werden nur bestimmte Aufgaben bürgernah angegangen, und auch dies läuft vielfach nicht problemfrei: Skepsis gegenüber bürgernahen Verfahren, Überforderungen oder methodische Schwierigkeiten sind nur einige der Gründe, die hierfür zu nennen wären.
Es ist Ziel der Tagung, Anspruch und Wirklichkeit der Kommunikation (nicht nur) mit Bürgerinnen und Bürgern bei der räumlichen Entwicklung näher aneinander zu rücken: Unter welchen Bedingungen entsteht gute Praxis? Welche Restriktionen verhindern die Verbreitung bürgernaher Kommunikation? Wie können Voraussetzungen geschaffen und Hemmnisse überwunden werden? Was folgt daraus für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema?
Die Tagung richtet sich an Praktiker und Wissenschaftler aus den verschiedenen Handlungs-/Forschungsfeldern der Stadt und Regionalentwicklung. Der Referentenkreis ist entsprechend vielfältig zusammengesetzt.


Detail-Kongress "Prozessmarketing für Architekten"

Am 27. Januar 2006 sprechen hochkarätige Referenten im Internationalen Kongress Center (ICM) der Messe München über mögliche und denkbare Wege der Selbstvermarktung von Architekten. Neue Wege der Positionierung am Markt werden vorgestellt: der Architekt als Berater, Entwickler, Steuerer, Mediator und Entwerfer. Der Kongress wird zeigen, dass Architekten-Marketing mehr ist als reine Öffentlichkeitsarbeit. Orientiert an den Leistungsphasen stehen Spezialisten aus den relevanten Bereichen des Planungsprozesses Rede und Antwort, sprechen über Potenziale, die Architekten neue Arbeitsfelder erschließen helfen und geben umfassenden Einblick in ihre Arbeit.


Corporate Architecture

Ab dem Wintersemester 2006/2007 wird die Fachhochschule Köln im Rahmen des »Master of Science in Architecture« als einzige Hochschule Europas einen Studiengang »Corporate Architecture, Fairs and Exhibitions« anbieten. Damit verbunden ist eine enge Kooperation zwischen der Koelnmesse und der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln.

Master-Studiengang Architektur-Vermittlung

Dieser neue Studiengang wendet sich an diejenigen, die sich auf der Basis eines erfolgreich abgeschlossenen Fachstudiums professionell auf die visuelle und verbale Vermittlung von Architektur und Stadt gegenüber der Öffentlichkeit vorbereiten wollen.
Die Lehre besteht aus Grundlagenwissenschaften wie Medientheorie, Kommunikationspsychologie, Ästhetik- und Kunsttheorie, Kulturtheorie und Architekturgeschichte und aus anwendungsorientierten Disziplinen wie Management, Museologie oder visueller und verbaler Darstellung. Eine dritte Säule bilden integrierte Praxisprojekte, in denen vielfältige konzeptuelle Strategien der Präsentation und Vermittlung von Architektur und Stadt in unterschiedlichen Situationen sowie der Einsatz und die zielsichere Gestaltung der geeigneten Medien erforscht und praktisch geübt werden.
Der Studiengang wird praxisnah in enger Kooperation mit allen Instanzen der Herstellung von Architektur und Stadt, mit Archiven und mit unterschiedlichen Akteuren und Institutionen der Architekturvermittlung durchgeführt.


Architektur + Media-Management


Ziel dieses Studienganges ist die Weiterqualifizierung von Absolventen eines Architekturstudiums. Hierbei steht die Stärkung des Marketingaspektes der Architektur, der Marketingfähigkeit von Architekturbüros sowie des Selbstmarketings von Absolventen insbesondere in der Gründungsphase eigener Existenzen im Vordergrund.
Den Absolventen eröffnet sich nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit, Führungspositionen im Bereich Marketing, Medieneinsatz, Medienaufbereitung, Datenmanagement und Personalführung einzunehmen.

Die zusätzliche interdisziplinäre Weiterqualifizierung ermöglicht einerseits einen Einstieg in Führungspositionen
klassischer Berufsorte wie z.B. größerer Architekturbüros, aber auch in Berufsnischen wie beispielsweise Fachredaktionen, Berufsverbände und Unternehmensberatungen.


FuturoPolis

Die diesjährige Fallstudie dreht sich um die Zukunft unserer Städte. Einerseits erlaubt die Auseinandersetzung mit diesem Thema, das beginnende Studium im gesellschaftlichen Kontext zu verstehen, andererseits stellt die Stadt als Organisationsform einen äusserst relevanten Forschungsgegenstand der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften dar. Die Stadt ist nämlich nicht nur der älteste zivilisierte Lebensraum, den wir kennen: sie ist zugleich der zukunftsträchtigste. Gestern waren es die «grosse Hure» Babylon, das siebentorige Theben und die ewige Stadt Rom, heute sind es Zürich, Manhattan, Tokyo und Berlin, die das Bild städtischen Lebens prägen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte ca. 10% der Weltbevölkerung in Städten, bis 1995 wuchs der Anteil auf 45%; im Jahr 2030 werden es Hochrechnungen zufolge 60% sein.

Mit diesen Zahlen korrespondiert die zunehmende Bedeutung des urbanen Lebensraums in gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Diskussionen. Städte sind Orte integrierter Ökonomie, Stellen sozialer und politischer Identität, Konflikträume, Geburtsstätten von Innovation und Kreativität. Wer politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen und Tendenzen zu verstehen sucht, macht seine Beobachtungen in Städten. Wer für Verbesserungen im sozialen Zusammenleben der Menschen sorgen möchte, der betreibt zu einem guten Teil Stadtentwicklung. Wer sich mit der Zukunft der Gesellschaft beschäftigt, geht von urbanen Zuständen und Analysen aus. Wer nach ökonomischen, kulturellen und sozialen Innovationen Ausschau hält, der sucht in Städten.

Unter der Leitung des Architekten Daniel Libeskind konzipieren die rund 850 Studentinnen und Studenten im Rahmen der Fallstudie eine modellhaft-abstrakte Stadt der Zukunft: FuturoPolis. Dabei entwickeln und diskutieren sie ihre Vorstellung einer zivilgesellschaftlichen Stadt der Zukunft: Welche Werte repräsentiert, welche Geschichten erzählt FuturoPolis? Wie manifestieren sich diese Werte, diese Geschichten, in der physischen Erscheinung der Stadt?



_Architekturvermittlung

Zum Beispiel: Wien




_Architekturzeitschriften

architekturzentrumstuttgart Ein Überblick

Wolkenkuckucksheim - Cloud-Cuckoo-Land
Internationale Zeitschrift für Theorie und Wissenschaft der Architektur




_Architektur-Bibliothek

Übersicht Verlagsprogramme Architektur




_Baukultur

Bundesstiftung Baukultur

Wikipedia



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Shrinking Cities

wohn:wandel

Die Internetplattform der Schader-Stiftung für die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichem Wandel, Wohnen und Städtebau.
Flexibler, älter, vielfältiger wird die Bevölkerung in Deutschland künftig sein. Dieser gesellschaftliche Strukturwandel verändert auch die herkömmlichen Anforderungen an Funktionen und Formen des Wohnens. Aber wie sehen Wohn- und Nachfrageprofile der künftigen Gesellschaft aus? Und wie viel Wandlungsfähigkeit besitzt die Immobilie tatsächlich? Visionen, Ideen und praktikable Lösungen sind gefragt. Eine Herausforderung für Politik, Planung und Praxis also, aber auch für Wissenschaft und Forschung.



_Markenmodelle und Markenentwicklung

markenlexikon.com

Office Branding

Eine Expertenstudie zur Markenbildung durch gestalterische Qualität bei Büroimmobilien, durchgeführt vom Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation und Office 21



_Photographie

MAPHO – Das neue Museum für Architekturphotographie

Inmitten der Landschaft um Hombroich, zwischen Museen, Ateliers und anderen Kulturbauten entsteht das Museum für Architekturphotographie. Weltweit ist es das erste seiner Art.